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Welche Arten von Haarausfall gibt es bei Frauen und wann kann SMP helfen?

  • Autorenbild: Bianca Günther
    Bianca Günther
  • 11. März
  • 2 Min. Lesezeit

Haarausfall bei Frauen wird oft erst bemerkt, wenn sich das Haarbild sichtbar verändert.


Der Scheitel wirkt breiter, die Kopfhaut scheint stärker durch oder das Haar verliert insgesamt Dichte. Für viele Betroffene ist das zunächst verwirrend, weil Haarausfall nicht immer plötzlich auftritt, sondern sich häufig über Monate oder Jahre entwickelt.


Um die richtige Lösung zu finden, ist es wichtig zu verstehen, dass Haarausfall unterschiedliche Ursachen haben kann.



Diffuser Haarausfall - wenn das Haar insgesamt dünner wird


Die häufigste Form von Haarausfall bei Frauen ist der sogenannte diffuse Haarausfall.

Kamm mit Haaren

Dabei fallen die Haare nicht an einzelnen Stellen aus, sondern das Haar wird insgesamt dünner. Die Kopfhaut scheint dadurch stärker durch.


Typische Anzeichen sind:

  • ein breiter werdender Scheitel

  • weniger Volumen im gesamten Haar

  • stärker sichtbare Kopfhaut bei hellem Licht


Diffuse Formen von Haarausfall können verschiedene Ursachen haben, zum Beispiel:

hormonelle Veränderungen

  • Stress

  • Nährstoffmangel

  • genetische Veranlagung


Gerade bei dieser Form kann Scalp Micropigmentation (SMP) helfen, weil die Pigmentierung den Kontrast zwischen Haar und Kopfhaut reduziert. Dadurch wirkt das Haar optisch dichter.



Androgenetischer Haarausfall - genetisch bedingter Haarausfall


Eine weitere häufige Ursache ist der genetisch bedingte Haarausfall, auch androgenetische Alopezie genannt.


Bei Frauen zeigt sich diese Form meist nicht durch eine komplette Glatze, sondern durch:

  • langsam dünner werdendes Haar

  • einen zunehmend breiteren Scheitel

  • weniger Haardichte im oberen Kopfbereich


Dabei reagieren bestimmte Haarwurzeln empfindlich auf ein Hormon, das im Körper ganz natürlich vorkommt: Dihydrotestosteron (DHT).


Dieses Hormon beeinflusst die Haarfolikel auf folgende Weise:

  1. Die Wachstumsphase der Haare wird immer kürzer.

  2. Die Haarfollikel produzieren zunehmend feinere und dünnere Haare.

  3. Mit der Zeit werden die Haare so fein, dass sie kaum noch sichtbar sind.


Man spricht hier von einer Miniaturisierung der Haarfolikel.

Das bedeutet:

Die Haarwurzel ist zwar noch vorhanden, produziert aber kein kräftiges Haar mehr.



Haarausfall durch Stress oder körperliche Belastung


Starke Belastungen für den Körper können ebenfalls Haarausfall auslösen.

Frau gestresst

Dazu gehören zum Beispiel:

  • schwere Erkrankungen

  • Operationen

  • hormonelle Umstellungen

  • Schwangerschaft

  • extreme Stressphasen


In solchen Situationen treten häufig vermehrt Haare in die sogenannte Ruhephase ein und fallen einige Monate später aus.

Diese Form von Haarausfall ist oft vorübergehend, kann aber in der Zwischenzeit zu sichtbaren lichten Stellen führen.


Hier rate ich zu Geduld und empfehle nicht unbedingt eine SMP.

Die Übergangszeit kann durchaus belastend sein aber die Haare werden wieder nachwachsen. Hier können Ernährung, Supplemente oder ein achtsamer Umgang mit sich selbst und mehr Zeit für Ruhepausen das Wachstum beschleunigen.



Wichtig: Eine individuelle Analyse


Nicht jede Form von Haarausfall lässt sich gleich behandeln.


Deshalb ist es wichtig, zuerst zu verstehen:

  • welche Art von Haarausfall vorliegt

  • wie dicht das vorhandene Haar noch ist

  • welche Erwartungen realistisch sind


Eine ehrliche Einschätzung hilft dabei, langfristig natürliche Ergebnisse zu erzielen.

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